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Geschichte - Südtiroler Milch - Sennereiverband

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geschichte

Geschichte

Die Milchwirtschaft gibt es wahrscheinlich seit über 7000 Jahren. In Südtirol belegen historische Urkunden aus dem 13. und 14. Jh. die Existenz zahlreicher „Swaigen“, sogenannter Vieh- oder Sennhöfe, die ihre Abgaben an den Grundherrn in Form von Käse entrichteten. Auch als Tauschmittel wurden Molkereiprodukte damals eingesetzt.

Die erste Sennereigenossenschaft Südtirols wird 1875 in Innichen gegründet. Weitere Sennereigründungen in verschiedenen Talschaften folgen. Im Jahr 1941 wird der Sennereiverband Südtirol aus der Taufe gehoben. Das ist der Startschuss einer strukturierten Entwicklung der Südtiroler Milchwirtschaft, die Qualität zum wichtigsten Erfolgsfaktor macht.

1875

Die erste Genossenschaft

In Innichen wird die erste Sennereigenossenschaft Südtirols gegründet. Ihre Gründung ist jedoch nicht schriftlich belegt. 1878 wird die Sennereigenossenschaft Niederdorf als Nr. 1 ins Landesgenossenschaftsregister eingetragen und gilt damit als älteste Sennereigenossenschaft Südtirols.

1883

Nun geht es Schlag auf Schlag

Südtirols Milchwirtschaft entwickelt sich positiv weiter. Nach der ersten offiziellen Sennereigenossenschaft in Niederdorf wird im Jahr 1883 die Sennereigenossenschaft Toblach gegründet. Es folgen Sterzing (1884), Algund (1891), Prad (1904), Stange (1912), Sexten (1926), Natz-Schabs (1927) und Brixen (1929).

1926

Die erste Käserei

Im Hochpustertal wird die Käserei Sexten gegründet. Die Bezeichnung Käserei bzw. Käsereigenossenschaft ist bisher einmalig in Südtirol. Der Betrieb befindet sich noch heute im ursprünglichen Jugendstil-Gebäude.

1941

Die erste Käserei

Im Hochpustertal wird die Käserei Sexten gegründet. Die Bezeichnung Käserei bzw. Käsereigenossenschaft ist bisher einmalig in Südtirol. Der Betrieb befindet sich noch heute im ursprünglichen Jugendstil-Gebäude.

1948

Der erste Messeauftritt

Auf der 1. Bozner Mustermesse präsentiert sich die Südtiroler Milchwirtschaft erstmals einem breiten Publikum. Fortan sorgt der Stand des Verbandes der Südtiroler Sennereigenossenschaften alljährlich für das kulinarische Wohl der Messebesucher.

1949

Im Osten viel Neues

Im Herzen des Pustertales wird der Milchhof Bruneck ins Leben gerufen. 1953 wird der Milchverarbeitungsbetrieb im Zentrum von Bruneck in Betrieb genommen. Aufgrund der steigenden Anlieferung ist man 1967 gezwungen, einen neuen großen Verarbeitungsbetrieb zu planen. Dieser wird 1974 in Betrieb genommen.

1950

Südtirols Westen im Aufwind

Im berglandwirtschaftlich geprägten Vinschgau wird 1950 die Sennerei Burgeis gegründet. 1954 folgt die Gründung der Sennereigenossenschaft Meran-Burggrafenamt, 1962 kommt es zum Zusammenschluss der „Vereinigten Sennereien Vinschgau“. Knapp ein Jahr später erfolgt die Umbenennung in „Mila Südtiroler Molkereien Gen.m.b.H.“. Der Milchhof Bozen übernimmt später den Namen Mila.

1957

Hilfe zur Selbsthilfe

Ein Verband ist auch dazu da, Mitglieder in Krisensituationen zu unterstützen und zu fördern. 1957 kauft der Verband der Südtiroler Sennereigenossenschaften den Milchhof Bozen, der in finanzielle Notlage geraten war.

1968

Strenge Qualitätskontrollen

Ende der Sechziger Jahre erfolgen erste professionelle Analysen und Kontrollen der Südtiroler Milchprodukte in den sennereieigenen Labors.

1969

Das Eisacktal rüstet auf

1969 vereint sich die Dampfmolkerei-Genossenschaft Sterzing mit der Sennereigenossenschaft Stange, die aufgelassen wird. Im selben Jahr schließen sich die Genossenschaften von Brixen und Schabs-Natz zur Sennereigenossenschaft Brixen-Schabs-Natz zusammen. 1978 erfolgt die Umbenennung in Milchhof Brixen.

1970

Erstmals in der Geschichte der Südtiroler

Milchwirtschaft wird im April 1970 ein fünftägiger Lieferstreik durchgeführt, der zu einer Frischmilchpreiserhöhung von 110 auf 130 Lire führt.

1971

Südtiroler Milchprodukte erobern die Welt

Bald machen sich Südtiroler Milchprodukte auch außerhalb des Landes einen Namen. Das belegen zahlreiche Messeauftritte und Verkostungen in italienischen Nachbarprovinzen

1970

Joghurt

Ab den 70er Jahren wird in Südtirol mit der Joghurtproduktion in größerem Stil begonnen.

1978

Der erste Mozzarella

Der Milchhof Brixen beginnt mit der Herstellung des beliebten italienischen Frischkäses, der Mozzarella.

1997

Eine neue Größe entsteht

1997 beschließen die Mila, der Milchhof Bruneck und die Sennerei Burgeis, sich zur Milkon Südtirol zusammenzuschließen, eine Genossenschaft zweiten Grades. 2007 tritt die Sennerei Burgeis aus dem Konsortium aus und wird durch die Südtiroler Bergziegenmilch-Genossenschaft ersetzt.

2001

Garantiert gentechnikfrei

Südtirolweit wird die gentechnikfreie Fütterung eingeführt – eine wichtige Grundlage für naturreine Milchprodukte.

2004

Bergkäse in Bioqualität

Die Psairer Bergkäserei Bio startet 2004 mit der handwerklichen Produktion von Kuhmilch- und Ziegenkäse.

2004

Schaukäserei für Neugierige

Am 21. Juni 2004 nimmt die neu erbauten Sennerei Drei Zinnen – so lautet fortan der neue Name der ehemaligen Sennereigenossenschaft Toblach-Innichen – ihre Tätigkeit auf. Das Highlight: eine eigene Schaukäserei für interessierte Konsumenten.

2005

Südtiroler Milchfest

Auf der Fane Alm in der Nähe von Vals im Eisacktal wird das 1. Südtiroler Milchfest veranstaltet, das fortan 2-jährlich stattfindet. Hier erfahren die Besucher alles rund um das Thema Milch und erleben hautnah, wie das Leben auf der Alm aussieht.

2013

Bergmilch Südtirol

Die Mitglieder der 1997 gegründeten Milkon – Mila und Milchhof Bruneck – fusionieren zur neuen Genossenschaft Bergmilch Südtirol. Mit ihren 2.700 Mitgliedern ist sie die größte Milchgenossenschaft Südtirols.