Verwurzelt im Ultental
Im Ultental übernahm Martina Breitenberger den auf 1.400 Metern Höhe gelegenen elterlichen Bergbauernhof und führt damit wertvolle Traditionen weiter.
Trotz der Nähe zu Meran und Bozen ist das Ultental eines der ursprünglichsten Seitentäler Südtirols. Hier ist Martina Breitenberger aufgewachsen. Die junge Bergbäuerin übernahm mit dem Schneiderlehof in Sankt Nikolaus, das Lebenswerk ihrer Eltern, weil sie an den besonderen Wert von Orten glaubt, die über Generationen gepflegt und aufgebaut wurden. Wenn sie am Abend zur Ruhe kommt und auf das blickt, was sie tagsüber geleistet hat, erfüllt sie ein stiller Stolz. Die Arbeit in der Natur, die Nähe und Verbundenheit mit den Tieren gibt ihr das Gefühl, genau dort zu sein, wo sie hingehört. Auch wenn steigende Energiekosten und bürokratische Hürden den Alltag oft beschwerlich machen, bleibt ihr Antrieb klar: Traditionen bewahren,– für sich selbst und für kommende Generationen.
Mit Leidenschaft für die Natur
Engagiert für die Gemeinschaft
Martina: „Bäuerinnen und Bauern wissen genau, was Zusammenhalt bedeutet. Sie arbeiten gemeinsam auf dem Hof, vieles geht da Hand in Hand.“
Weil für sie Traditionen und ein lebendiges Kulturleben zur regionalen Identität gehören, engagiert sich Martina Breitenberger ehrenamtlich in mehreren Vereinen. Bei der Bauernjugend und den Schützen erlebt sie Gemeinschaft und Freundschaft – vor allem aber zeigt sie, wie wertvoll ihr die Heimat ist. Ohne das breite gesellschaftliche Engagement wären die Südtiroler Dörfer und deren Vereinsleben längst nicht so vielfältig und lebendig. Ehrenamt schafft einen Zusammenhalt, der sich im Alltag ebenso zeigt wie bei regionalen Festen. Für die Ultnerin sind Kirchtagsfeste und der Almabtrieb besonders wichtig: sie spiegeln die Region, pflegen Gemeinschaft, integrieren die Jugend und halten Bräuche lebendig.

