23.10.2019
Alles Heumilch oder was?

Aktuelle Informationen rund um die Milch

 

Produkte mit Heumilch erobern die Herzen der Milchliebhaber

Stell dir vor: Auf den Almwiesen in Südtirol vor imposanter Bergidylle weiden Milchkühe und lassen es sich gut gehen. Nein, du träumst nicht: In Südtirol ist das in vielen Gegenden immer noch so. Hier wird nach wie vor viel Wert auf eine nährstoffreiche Ernährung mit Gräsern und Heu der Kühe gelegt. Im Durchschnitt hat ein Südtiroler Bauernhof 15 Kühe im Stall und die Milch wird täglich vom Milchsammelwagen am Bauernhof oder an der Sammelstelle abgeholt.

 

Der Speiseplan der Kühe passt sich dabei den Jahreszeiten an: So gibt es im Sommer frische Gräser und vitaminreiche Kräuter von Südtirols Almen und Wiesen und im Winter einen Mix aus Heu, Getreide- und pflanzlichen Eiweißschroten. Die naturnahe Fütterung der Kühe hat Auswirkungen auf die Milch, das bestätigen auch Studien der Universität für Bodenkultur (BOKU), Wien. Demnach enthalten sie einen hohen Anteil an Omega-3 Fettsäuren und Linolsäuren, die der Körper selbst nicht produzieren kann.

 

Die Milch, die daraus entsteht, bezeichnet man als Heumilch. So wertvoll in ihrer Zusammensetzung, dass sie 2016 von der Europäischen Union als „geschützte geografische Spezialität“ (g.t.S.) ausgezeichnet wurde.

Alles Heumilch oder was?

In der Zwischenzeit gibt es ein breit gefächertes Produktsortiment mit Heumilch. Von der Milch in ihrer reinsten Form über Mozzarella, Joghurt oder Käse, biologisch oder konventionell, in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Formen und Verpackungen. Das Repertoire an Produkten mit Heumilch der Südtiroler Milchhöfe ist in stetigem Wachstum.

 

Lust auf eine Verkostungstour? Dann such in den Kühlregalen der Südtiroler Geschäfte nach den Produkten auf Basis von Heumilch. Eines ist klar: An diesen kommst du in nächster Zeit bestimmt nicht vorbei.

 

 

   


OK